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Berthold Huber und Detlef Wetzel in Berlin, 3.Juli 2009. Berthold Huber mahnt die Politik: "Zwischen politischem Handeln und Bedürfnissen der Menschen klafft eine tiefe Lücke"
Überall in Deutschland – in Betrieben, auf der Straße und im Netz – hat die IG Metall die Menschen vom 1. April bis 30. Juni 2009 gefragt, was sie von einem Guten Leben erwarten.
Die Ergebnisse liegen jetzt vor: Ein eindeutiges Votum gegen die aktuelle Politik in unserem Land. Daraus ergibt sich auch ein Auftrag an die IG Metall. Die Menschen trauen uns zu, ihre Forderungen in die Politik zu tragen. Forderungen, die sich in einem Satz bündeln lassen: Macht Politik für die Mehrheit der Menschen!
Allgemeine Einschätzung der Lebenslage
Allgemeine Einschätzung der Lebenslage
Wirtschaft und Betrieb
Erwartungen von der Politik
Die Zustimmungswerte zu allen Aussagen sind grundsätzlich hoch. Das zeigt, dass die IG Metall mit den gewählten Aussagen die Interessen der Befragten getroffen hat. Die detaillierte Auswertung belegt darüber hinaus, dass die Kreuze sehr bewusst gemacht wurden. Die Befragten haben ihre Meinung differenziert dargestellt. Die intensive Beschäftigung mit dem Fragebogen und die Mitteilungsbedürftigkeit an Politik und Wirtschaft wird auch in den ca. 180.000 Antworten auf die offenen Fragen deutlich.
Der Fragebogen bestand aus einem beidseitig bedruckten Blatt und konnte in 3 bis 5 Minuten ausgefüllt werden. Die Befragung wurde anonym durchgeführt.
Die Auswertung hat das unabhängige Institut Sociotrend GmbH mit Sitz in Leimen durchgeführt.
Infos unter: www.sociotrend.com
An der Befragung haben sich mehr als 450.000 Menschen beteiligt. Die meisten Fragen waren als Aussagen formuliert, denen man auf einer vierstufigen Skala zustimmen konnte. Daneben konnten die Befragten ihre Meinung anhand zweier offener Fragen auch frei äußern. Ca. 180.000 Antworten liegen vor. Einige wenige soziodemografische Angaben schlossen die Befragung ab:
Etwa drei Viertel der Befragten geben an, Arbeitnehmerin bzw. Arbeitnehmer zu sein. Dies korrespondiert mit dem hohen Rücklauf aus den Betrieben im Organisationsbereich der IG Metall.